Schatz, das Taxi ist da!

Ein Hingucker der besonderen Art ist diese BMW Isetta, die ihre Besitzermit mit einem leuchtenden Taxi-Schild ausgestattet haben.
Das ist jedoch nicht nur als Gag gemeint, sondern dient auch der besseren Sichtbarkeit bei Nachtfahrten. Ein original Taxameter aus früheren Zeiten rundet das Gesamtbild ab und begeistert die Zuschauer auf zahlreichen Oldtimer-Rallyes.

Isetta

BMW Isetta als Taxi
Advertisements

Kasten-Traum

Mit dieser wunderschönen Kasten-Ente AK400 hat sich unsere Kundin einen Traum erfüllt.
Anfängliche Motorprobleme konnten wir schon lösen und jetzt geht die hübsche Kiste wieder ab Herbst in die Halle für eine zweite „Hätschel-Runde“, wie ihre Besitzerin das nennt. Einige Kinken in der Restaurierung müssen ausgebügelt werden und natürlich bekommt sie auch eine Hohlraum- und Unterbodenkonservierung mit Mike Sander´s Fett.
Wir freuen uns schon auf die beiden.

AK400

Kasten-Ente AK400

Blitzbesuch

Eigentlich sollte der von unserm Kunden gerade frisch erworbene OPEL RECORD 1700 mit Baujahr ´61 nur schnell die Hauptuntersuchung und ein Oldtimergutachten bekommen…
Doch dann erwiesen sich die vom Verkäufer als „ganz neu“ angepriesenen Bremsen als nahezu fahruntauglich und so wurde ein längerer Werkstattbesuch daraus – sehr zur Freude unsere Kunden und der Kollegen.
Viele hatten genau zu diesem Modell immer wieder Anekdoten zu erzählen, gab es doch reichlich Opel Records im Deutschland der 60er. Nur wenige haben überlebt und diesem sehr schönen Exemplar in Hawaii-Blau ist die Aufmerksamkeit auf Deutschlands Straßen in Zukunft gewiss.

Opel P2

Besuch mit Blitz: Opel Record 1700

Dschungel-Dyane

Da steht sie nun und grinst ein wenig schief in die Gegend.
Nach jahrelangem Schlaf hinter der Werkstatt-Halle wurde die Kasten-Dyane heute etwas unsanft aus Ihrem Efeuschlaf geweckt, freigeschnitten und ins Licht geschoben.
Noch ein paar Tage darf sie sich erholen und dann wird sie als Bastelobjekt ein neues Zuhause beziehen.
Bis dahin freuen sich unsere Kunden über Efeureste, Patina und ihr charmantes Grinsen– wir auch.

Dyane1

Dyane aus dem Efeu-Dschungel

Schellen-Kunstwerk

Die große Pappe unter dem Fahrzeug ließ schon nichts Gutes ahnen.
Und den ehrenwerten Versuch unseres Kunden, die Hochdruckleitung zur Niveauregulierung des 123er Krankenwagens zu flicken, erinnerte eher an eine Requisite aus einem Mad Max-Film. Immerhin 22 (!) Schlauchschellen, die einen doppelt gezogenen Schlauch dicht halten sollten, wurden hier verbaut – so konnte der Kunde den Benz wenigstens zur Werkstatt retten. Da für diese Baureihe auch nicht mehr Teile zu bekommen sind, mussten sich unsere Schrauber aus den Kayser-Fundus bedienen und sich ein paar Tricks einfallen lassen.

Jetzt tropft nichts mehr und der Benz schaukelt wieder mit Niveau. So soll es sein!

Schlauch

Schellen-Kunst am 123er

Schrauber unter der Erde

Was machen Glücklich-Schrauber an einem freien, sonnigen Tag? Richtig: Sie gehen in den Untergrund und genießen kulturelle Bildung.
So geschehen vor einigen Tagen, als Andreas Calic von StattReisen Bremen die Kayser-Truppe samt Anhang in die Bremer Unterwelten führte. Los ging´s beim „Roten Elefanten“, einem Kolonialdenkmal hinter dem Hauptbahnhof, von dem sicher kaum einer weiß, dass es unter dem Elefanten einen richtigen Altarraum gibt. Irgendwie gruselig, aber auch toll und faszinierend.
Die Truppe zog weiter zu den Bunkeranlagen in den Wallanlagen, in die Katakomben der Liebfrauenkirche (das „Knokenhus“) und in den Keller der ehemaligen jüdischen Synagoge im Schnorr, auf der inzwischen ein modernes Gebäude gebaut wurde.
Gespickt mit kurzweiligen Anekdoten zu vielen Plätzen und Orten, die nicht nur für die Neu-Bremer spannend waren, war es wirklich eine Statt(d)führung der besonderen Art. Danke Andreas für diesen tollen Nachmittag! Wir haben viel gelernt, viel gelacht und anschließend gab´s auch noch das eine oder andere Heiß- und Kaltgetränk.
Alles wurde übrigens aus der „Kaffeekasse“ gezahlt, die unsere netten Kunden immer mal wieder mit Anerkennungs-Euros füllen. Ihr seht: Jeder Cent ist gut angelegt!

Ausflug in die Unterwelt – Das Kayser-Team in den Katakomben der Liebfrauenkirche

Graue Eminenz auf Messebesuch

In jeder Senioren-Residenz gibt es ihn: den oder die Älteste(n), von dem alle mit Ehrfurcht sprechen.
Diese graue Eminenz aus dem Jahr 1957 ist jedenfalls die bisher älteste Ente, die wir hier „behandeln“ durften. Sie bekam von uns eine technische und optische Frischzellenkur, damit sie an diesem Wochenende auf der Classic-Motorshow in Bremen das eine oder andere Herz brechen kann. Natürlich ist dieser 2CV ganz stilecht mit Minimalbestuhlung im Camping-Look und einem recht übersichtlichen Cockpit ausgestattet. Aber jeder Schrauber, der schon mal verzweifelt mit einem Laptop in einer High-Tech-Limo gelegen hat weiß: Was nicht dran ist, kann auch nicht kaputt gehen. Und so beindruckt diese charmante Enten-Dame die meisten Betrachter, ebenso wie unser Schönling aus Monat Oktober 2013, mit schlichter Eleganz und Überlebenswillen.
Wer sie auf der Classic-Motorshow (Achtung: Pflichttermin!!) trifft, möge ihr bitte sanft die Flügel tätscheln und ihr schöne Grüße vom Kayser-Team bestellen.

Auf der Bremer Classic-Motorshow zu bewundern: 2CV von 1957